Sterben hundertmal.


Ich will mich ein Hundert mal sterben.

Und wieder stehe ich mich auf.

Der gefährlichste eines Schriftsteller ist, dass er zuviel stirbt. Er stirbt für die Schönheit des Sonnenuntergang oder für die Bitterkeit eines Blick. Feigling oder mutig, er tut ihn nicht weh. Aber, wenn er kann, stirbt er ihn eintausendeins mal in seinen Wörter. Und die Wörter mit Blut sind tiefer. Dann stirbt es ihn wieder noch einmal, Zehn, Hundert, Tausend mal. Er spielt mit den Lebens, die sie nicht aufstehen können, und mit ihren Fatums, weil er das Gleiche mit ihm selbst nicht tun kann.

Er stirbt für ihn selbst und für Angst. Weil er das Leben liebt und würde er nicht über ihn selbst angriffen. Nicht wirklich. Aber der Tod endet mit ein bisschen ihn selbst, obwohl dieser literarische zu sein, nicht wörtlich. Dieser endet mit ein wenig seinem Leben, seinem Schmerz, seiner Seele und seinem Wesen. Mit seinem Weinen und seiner Gegrinses. Das hat seine Folgen, ja. Weil jede Persönlichkeit, die er in seinem persönliche Friedhof begrabt, sein Leben durchdrungen hat.

Aber ob er hundertmal stirbt, existiert er einhunderteins mehr.

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